Glaukom
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Allgemeine Hinweise

Wenn Sie sich viel erkundigen - und das sollten Sie tun - werden Sie feststellen, daß Sie oft widersprüchliche Aussagen hören, die Sie verwirren und verunsichern. Das liegt zum Teil daran, daß die Medizin noch wenig über das Glaukom weiß, zum anderen aber auch daran, daß veraltete oder falsch verstandene Informationen lange Zeit herumgeistern und weitergetragen werden. Mit dieser Situation müssen wir zurechtkommen. Es bleibt nichts übrig, wir müssen weiterfragen, bis wir uns ein Bild machen können, das uns überzeugt.

So werden sie hören, daß Xalatan im Kühlschrank gelagert werden muß. Sie können aber auch hören, daß es Studien gibt, nach denen Xalatan temperaturstabil ist bis 40°C. Anders angeblich bei dem ähnlichen Taflotan, das es in Einmaldosen gibt. Dieses soll tatsächlich deutlich an Wirkung verlieren, wenn es auch nur kurz einer Temperatur über 20°C ausgesetzt war. Andere wiederum halten Taflotan für relativ temperaturunempfindlich. Dies sind wohlgemerkt Aussagen von Augenärzten.

Sie sehen, wir können uns nur helfen, wenn wir alle unser Wissen zusammentragen, das jeder Einzelne vielleicht nur zufällig erfahren hat. Dafür sollen u.a. diese Seiten dienen.

 

Ein paar Zahlen

  • Jeder Mensch ab 40 Jahren ist potentiell gefährdet. 15% aller Erblindungen werden auf das Glaukom zurückgeführt, wodurch es zur zweithäufigsten Ursache für Erblindungen zählt.
  • Weltweit sind ca. 60 Millionen Menschen an Glaukom erkrankt. In zehn Jahren werden es 80 Millionen sein.
  • In Deutschland haben ca. fünf Millionen erhöhtes Risiko.
  • In Deutschland sind ca. 800.000 an Glaukom erkrankt und ca 500.000 weitere, ohne es zu wissen.
  • Das Glaukom geht häufig einher mit kalten Händen und Füßen und einer Neigung zum Tinnitus, Folgen einer Störung der Mikrozirkulation (primäre vaskuläre Dysregulation) .
  • Bis zu 40% aller Glaukomfälle sind ein Normaldruckglaukom, also mit einem Augeninnendruck von unter 20 mmHg. Besonders bei diesen ist ein zu hoher oder zu niedriger und besonders ein schwankender Blutdruck schädlich.
  • Glaukomkranke leiden überdurchschnittlich oft (52%-57%) am trockenen Auge, einer Tränenfilmstörung, weswegen häufig zu Medikamenten ohne Konservierunsstoffe (Einmalampullen) geraten wird.